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Und wenn ich mal in Kigali bin, dann hören wir auch regionale Musik

Autor: Max | Datum: 23 November 2014, 14:33 | 0 Kommentare

Ab und zu fahre ich zu meinem Lieblings-Freiwilligen Julius in die Hautstadt, Kigali. Ein Traum.

In Ruanda wird auf das Jahr 2020 gewartet. Den laut Vision 20/20 ist Kigali im besagten Jahr das Singapur Ostafrikas. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob das zeitlich so hinhaut aber selbst wenn Kigali kein Singapur wird, so wird es doch immer das Kigali Ostafrikas sein;) und meiner Meinung nach reicht das total. Man kann nämlich jeden Tag unglaublich viel in dieser extrem dezentralisierten Stadt erleben. Möglich macht’s das Moto (Motorradtaxi).

Wenn man zum Beispiel im Tal des Muslimischen Viertels steht und auf einen der größten Berge Kigalis blickt und sich ganz doll wünscht, dass man da oben stehen und ins Tal gucken würde, und dabei seine Hand in Richtung Straße streckt und immer wieder zu einer Faust schließt und wieder öffnet und dabei ab und zu mal „ksss, ksss“ ruft, halten auf wundersame Weise einige Motos, die dich und deine Freunde nach einigem Verhandeln trotz steiler und teils schlammiger Straßen dort hoch fahren.

Meistens wenn ich in Kigali bin, hat Julius schon einige Ideen, was man mit so mit der Zeit anfangen kann: „Heute Abend sind alle in der und der Bar“,  sagt er dann und meint mit „alle“ entweder eine Gruppe deutscher Freiwilliger von einer anderen Organisation oder eine bunt zusammen gewürfelte Truppe der verschiedensten Nationen, die in Kigali unterschiedlichsten Beschäftigungen nachgehen, aber zusammen wohnen.

Oder er sagt: „Im Projekt von der einen Freiwilligen gibt es n Fotoausstellung!“ - das war letztes Wochenende, da wurden Kameras an Straßenkinder verteilt, die dann Fotos von ihrem Alltag gemacht und die besten Fotos raus gesucht haben. Diese Fotos wurden dann auf Folie und in einem Buch (“Mach dir ein Bild“) gedruckt. So gar der deutsche Botschafter war auf der Ausstellung. Manchmal sagt er auch nur „Ey Max, lass einfach in diesem einen Lokal zu Abend essen und quatschen?!“ oder “Lass mal Igisoro kaufen und die ganze Nacht zocken“ Igisoro ist ein Spiel, wo jeder 16 Kuhlen und 32 Murmeln hat die er  dann auf bestimmte Art und Weise so bewegen muss,  dass er dem Gegenspieler die Murmeln abnehmen darf. In meiner Kindheit hab ich das mit meiner Großtante unter dem Namen „Kalaha“ mit ähnlichen Regeln gespielt.

Julius: „Mein Nachbar hat gefragt, ob wir zusammen kochen wollen und danach können wir uns ja noch eine Beschäftigung in der näheren Umgebung suchen.“ Der Nachbar programmiert die Webseite der EPR (Kirche) neu und besucht dafür die unterschiedlichen Projekte der EPR und hat immer viel zu erzählen.

Die meisten unserer Unternehmungen sind  begleitet von Ruandische Pop und Hip-Hop Musik. Ich poste mal ein paar Links was man in KIGALI so hört. Man muss sich ein weinig dran gewöhnen, aber mit der Zeit wird sie immer besser:   

 Dazu zu sagen ist, dass in Kigali schon ziemlich westliche Kultureinflüsse einspielen, was in einem krassen Gegensatz zum Rest Ruandas steht.

https://soundcloud.com/kim-castello

 

 

 


 

 

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