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Krasse Beats, fette Keyboard Sounds und Wäschewaschen

Autor: Max | Datum: 16 September 2014, 13:19 | 2 Kommentare

01.09.14

(über Sonntag)

 Krasse Beats und fette Keyboard Sounds dröhnen über die tropische bewachsenen Hügel von Kigeme und durch mein Moskitonetz. Ich öffne langsam meine Augen. Zu der Musik fangen Kinder an zu singen:“Yesu ashimwe“(Jesus sei gepriesen).

 Im halb schlaf blinzle ich auf mein Handy Bildschirm, 8.00uhr. der erste Gottesdienst hat begonnen.

 „Zum Glück ist um 10.00uhr noch einer“ denke ich bevor ich meinen Timer auf 15min stelle und meine Augen wieder zufallen. Eine halbe Stunde später wache ich von den Geräuschen auf, die Manuel (der deutsche Medizinstudent) macht wenn er aufwacht und sich wäscht.

 Ich stehe auf und fange an Frühstück zu machen ich will die Eier, die wir am vor Tag in Nyamagabe auf dem Markt gekauft haben zusammen mit dem Spinat artigen kraut zu Omelett machen aber unsere Pfanne ist nicht beschichtet. Gegen anbrennen hilft wohl auch ein gefühlter Liter Öl nicht es muss wohl Rührei werden. Dazu gibt es Weißbrot mit Honig.

Ich habe die Zeit aus dem Blick verloren. werene Manuel spült fragt er ob ich vor dem Gottesdienst noch duschen will. Ich gucke auf die Uhr, 9.45uhr.“zum glück geht das duschen schnell“ sage ich. Er lacht weil es im Moment nur kaltes Wasser gibt.

Wir haben es also noch pünktlich zum Gottesdienst geschafft und ich bin überwältigt von der Energie die die krassen Beats und der fette Keyboard Sound in Verbindung mit diesmal einem Erwachsenen Chor so einer Gottesdienst Eröffnung geben.

 Die ganzen ersten 1 ½h sind erfüllt von Musik und Tanz zwischen durch redet eine Pfarrerin. Auf einmal steht eine Hand von Leuten auf und geht nach vorne, alles Ruander. ich frage den Mann neben mir auf Englisch, was die denn jetzt da vorne machen. er antwortet „ das sind Leute die neu in der Gemeinde sind die stellen sich jetzt vor“ ich denke mir „f***“. Als die erste anfängt sich vorzustellen: „halleluja, nitwa (irgend ein Name)…“.sagt Manuel: „ da solltest du jetzt auch stehen“. Es kostet mich einige Überwindung jetzt noch nach vorne zu gehen immer hin sind knapp 300 Menschen in der Kirche und alle hören gespannt  schon dem zweiten Neuling zu. Ich fasse mir ein Herz und klettre etwas ungeschickt durch meine Sitz reihe und gehe nach vorne, der zweite wird durch leichtes gelachter unterbrochen ich bin mir nicht sicher ob er einen witz gemacht hat oder ob ich das zu verschulden habe… bestimmt ich.

 Ich bin dann auch schon dran und fasse mich kurz.

Danach kamen noch zwei oder drei Lieder in dem alle noch mal richtig angefangen haben zu tanzen. Im laufe der Liedes haben die meisten ihren Tanz in ein Gebet umgewandelt als das Lied zu Ende war haben sich alle wieder hin gesetzt nur ein Besucher bleibt in der Menge stehen und schreit weiter auf Kinyarwanda Richtung Himmel ein Pfarrer( es sind mehrerer in der Kirche) geht zu ihm und beruhigt in mit einer stampften stricheln.

Die letzten 1 ½ h werden komplett von der predigt aus gefühlt.

In der Kirche war auch eine deutsche Pfarrerin mit der ich mich nach der Gottesdienst noch unterhalten habe sie lebt schon seit 2jahren in Rwanda und überlegt für immer zu bleiben sie hat mich eingeladen bei ihr zu überachten falls ich  mir die Vulkane im Norden von Ruandas angucken will. Außerdem wurde ich noch überredet am Dienstagabend zum Chor zu kommen um zu gucken ob ich da nicht mit machen will. Ich bin etwas skeptisch aber lasse mich überraschen.

Den restlichen tag haben wir mit kochen und unerwartet anstrengendem Wäsche waschen verbracht. Unfassbar wie kraft rauben die Wäsche von einer Woche ist wenn man sie von Hand waschen muss. Ich hoff ich finde noch eine Lösung das zu umgehen. Vielleicht teil ich mir alle Klamotten die ich dabei hab so ein das sie für ein Jahr reichen, würde bedeuten das ich eine Unterhosen so 3 Wochen tragen sollte,

 aber mal gucken.

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Kommentare

  1. 1. Sam  |  16 September 2014, 14:50

    Hallo Maxi,

    soll ich dir ein paar Unterhosen per Post schicken?

    Pass auf dich auf, wir vermissen dich.

    S.

  2. 2. Sabrina  |  16 September 2014, 20:30

    Hallo Max,
    ich hab mir schon gedacht, dass du jetzt auf Wanderschaft bist. Schön von dir im Blog zu lesen, verspricht spannend zu werden - ich freu mich darauf!
    Viele Grüße
    Sabrina A.